Erhöhungen
Bilde planmäßige Erhöhungen mit ihrem ersten Termin, der Rundung und jährlichen Verkettung genau ab.
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Manche Beträge ändern sich nach einem festen Plan: Die Miete steigt jeden Juli, eine Versicherungsprämie wird jährlich zwölf Euro teurer oder ein Gehalt ändert sich zum Jahrestag. Ebbe führt solche Erhöhungen durch die gesamte Prognose fort, sodass ein einziger wiederkehrender Posten genügt.
Unter Weitere Optionen im Formular für wiederkehrende Posten: eine Erhöhung in Prozent oder absolut, ein Wert und wahlweise der Monat, in dem sie greift.
Die zwei Arten
Absolut addiert jedes Jahr einen festen Betrag. 1 200 € im Jahr mit einer Erhöhung von 120 € werden 1 320 €, dann 1 440 €, dann 1 560 € — immer derselbe Schritt.
Prozent multipliziert. 4 % im Jahr auf 1 220 € werden 1 269 €, dann 1 320 €, dann 1 373 € — jedes Mal ein größerer Schritt, weil die Erhöhung jedes Jahres auf dem bereits erhöhten Betrag genommen wird.
Wann die erste greift
Die Regel lautet: im Erhöhungsmonat, im ersten Jahr, in dem dieser Monat echt später liegt als der Monat, in dem der Posten begonnen hat.
Zwei Beispiele, beide mit Juli als Erhöhungsmonat:
- Ein Posten, der im März 2026 beginnt, steigt zuerst im Juli 2026. Der Juli liegt im selben Jahr nach dem März, die erste Erhöhung kommt also schon nach vier Monaten.
- Ein Posten, der im September 2026 beginnt, steigt zuerst im Juli 2027. In jenem Jahr ist der Juli schon vorbei, die erste wartet also.
Lässt du den Erhöhungsmonat leer, fällt sie stattdessen auf den Jahrestag des Startdatums. Ein Posten, der am 14. März beginnt, steigt jeden 14. März.
Die Erhöhung gilt für den ganzen Monat, in dem sie greift, nicht für einzelne Zahlungen darin.
Das ist der Teil, den man falsch liest, und es lohnt sich, ihn einmal zu prüfen: die nächsten sechs Termine im Formular sind Termine, keine Beträge — die einfachste Bestätigung ist also, in der Monatstabelle der Prognose den Monat zu suchen, in dem sich die Zahl ändert.
Warum sie auf dem gerundeten Betrag aufsetzt
Eine prozentuale Erhöhung wird Jahr für Jahr angewandt, auf den Betrag, wie er tatsächlich dasteht, jedes Mal auf den Cent gerundet:
Jahr 1: 1220,00 × 1,04 = 1268,80 → 1268,80
Jahr 2: 1268,80 × 1,04 = 1319,55 → 1319,55
und nicht als eine einzige Potenz — 1220 × 1,04² —, die um einen oder zwei
Cent daneben läge.
Das ist keine Rundungspedanterie. So passiert eine Erhöhung wirklich: ein Vermieter erhöht die diesjährige Miete um vier Prozent der diesjährigen Miete, und im nächsten Jahr erhöht er die. Die Rechnung, die bei dir ankommt, lautet auf ganze Cent, und die Erhöhung des Folgejahres wird auf diese Rechnung genommen. Ebbe bildet die Folge nach und nicht die Formel — die Zahl, die es zeigt, ist also die Zahl, die verlangt werden wird.
Was eine Erhöhung nicht anfasst
Die Spalten pro Monat und pro Jahr in den Listen beschreiben einen Posten so, wie er heute dasteht, ohne Erhöhung. Eine Miete von 1 220 € mit 4 % steht dort als 1 220 € im Monat, weil sie jetzt so viel kostet. Die Erhöhung taucht dort auf, wo sie hingehört: in der Prognose, in den Monaten nach ihrem Greifen.
Auf einen pausierten Posten wirkt eine Erhöhung ebenfalls nicht — der erzeugt gar keine Zahlungen — und nach einem Enddatum auch nicht mehr.
Verwandt
- Wie die Prognose entsteht — wo die erhöhten Beträge landen.
- Eine Miete mit jährlicher Erhöhung — dasselbe als Schrittfolge.